Selbstgewählte Massnahmen / Eingriffe

Frauen können auch den Einsatz bestimmter Massnahmen wählen. Manchmal wünscht sich eine Frau eine bestimmte Massnahme ausdrücklich, manchmal wird sie von der Hebamme  oder den ÄrztInnen empfohlen. Beispiele selbst gewählter Massnahmen:

In der Schwangerschaft:

  • Fruchtwasserpunktion / Pränataldiagnostik
  • Stützstrümpfe / Bauchgurt
  • Geburtsvorbereitungskurs
  • Akupunktur zur Schwangerschaftsunterstützung


Während der Geburt:

  • Einleitung der Geburt nach Überschreiten des Geburtstermins oder vorher
  • Pharmazeutische Schmerzmittel 
  • Periduralanästhesie (PDA)
  • Dammschnitt
  • Wunschkaiserschnitt (er geschieht auf ausdrücklichen Wunsch der Mutter, ohne medizinische oder psychosoziale Notwendigkeit)
  • natürliche Mittel zur Schmerzerleichterung (Massage, Aromatherapie, Homöopathie, Akupunktur) 
  • Bewegungsmöglichkeiten
  • Wärmeanwendung
  • begleitete Atemarbeit
  • Wassergeburt
  • freie Wahl der Geburtsposition
  • ambulante Geburt


Im Wochenbett:

  • Primäres Abstillen
  • keine Trennung vom Kind 
  • Familienwochenbett
  • Wochenbett-Nachbetreuung durch eine Hebamme

Fragen
Wichtig ist, dass Sie sich darüber bewusst werden, weshalb Sie eine Massnahme wünschen. Ist es, weil Sie das Gefühl haben, diese Entscheidung sei gut für Sie, Ihr Baby und/oder für Ihre Erfahrungen mit Wehen und Geburt oder für das Bonding nach der Geburt? Denken Sie über Nutzen und Risiken dieser Massnahme nach und beantworten Sie sich die Frage, ob die Vorteile dieses Weges alles andere wettmachen. Klären Sie ab, ob eine bestimmte Massnahme überhaupt möglich ist, beispielsweise am vorgesehenen Geburtsort, oder wer sie anbietet, unter welchen Bedingungen und Einschränkungen, und wer die Kosten trägt.

Untersuchungen und Eingriffe Einleitung

Primäre Untersuchungen

Klinische Eingriffe / Therapie

Prophylaktische Eingriffe
 
Die Vran – Analyse zum Ausdrucken