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Spitalgeburt

Geburt mit Beleghebamme

Geburt im Geburtshaus

Hausgeburt

Ambulante Geburt

Wassergeburt

 

Spitalgeburt
Es gibt öffentliche und private Spitäler die eine geburtshilfliche Betreuung anbieten. Die Spitäler sind rund um die Uhr in Bereitschaft . Die Gebärende wird die meiste Zeit durch die anwesende/n Hebamme/n betreut, dies bedeutet: medizinisch überwacht, angeleitet und unterstützt in der Wehenverarbeitung. Die anwesenden Ärzte/Ärztinnen übernehmen die Geburtsleitung bei Komplikationen und sind in den meisten Spitälern am Ende der Geburt anwesend. In den Privatspitälern ist dies der/die eigene Gynäkologe/in. Für Privatspitäler und Spitäler ausserhalb des Wohnkantons sollten sie unbedingt die Versicherungsdeckung abklären.

  • Nach der Spitalgeburt haben Sie die Möglichkeit;
    nach 4 Std. nach Hause zu gehen
    nach zwei Tagen nach Hause zu gehen = Frühentlassung
    (siehe Ambulante Geburt)
  • oder das Wochenbett im Spital zu verbringen, ungefähr 4-5 Tage,
    bei Kaiserschnitt 7 Tage.

Viele Spitäler bieten inzwischen für einen Hotellerie - Aufschlag ein Familienwochenbett an, das es Ihnen und Ihrem Partner ermöglicht das Frühwochenbett gemeinsam zu erleben. Auf der Wochenbettabteilung werden sie von Fachpersonal medizinisch versorgt und beraten, im Stillen unterwiesen und in der Säuglingspflege angeleitet.

Sie haben das Recht bis zum 10.Tag nach der Geburt, wenn Sie sich unsicher fühlen oder ein medizinisches Problem bei Ihnen oder Ihrem Kind besteht von einer freipraktizierenden Hebamme nachbetreuen zu lassen. (Grundleistung der Krankenkasse KVG).

Für die Spitalwahl empfehlen wir die Teilnahme an einer öffentlichen Informationsveranstaltung oder ein privater Besichtigungstermin (Unbedingt vorher vereinbaren). Machen Sie sich vorher eine Vorstellung: wie möchte ich gebären? Was ist mir wichtig und ein Bedürfnis: für mich, für den Empfang des Kindes, für meinen Partner? Machen Sie die Wahl ihres Geburtsortes abhängig von der Befriedigung ihrer Bedürfnisse.

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Geburt mit Beleghebamme
In wenigen Spitälern besteht die Möglichkeit der Betreuung durch eine Beleghebamme. Schon in der Schwangerschaft wird die Frau und Ihr Partner umfassend durch die Hebamme betreut, mit der die Geburt im Spital stattfindet. Dieses Kennen und Vertauen ist ein wichtiger Faktor, der die Geburt günstig beeinflusst. Die Beleghebammengeburten sind zum Teil an ein ambulantes Wochenbett gekoppelt.
(siehe ambulantes Wochenbett.)

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Geburt im Geburtshaus
Geburtshäuser sind Einrichtungen in der Primärversorgung des öffentlichen Gesundheitssystems, in denen Eigenverantwortung gefördert und Selbstbestimmung der Frau gewährleistet wird. Geburtshäuser sind selbständige Betriebe, unabhängig von klinischen Institutionen, in denen nach rechtlichen Grundlagen des schweizerischen Hebammengesetzes eine frauengerechte Hebammengeburtshilfe praktiziert wird. Die geburtshilfliche Leitung der Geburtshäuser obliegt ausschliesslich der Verantwortung der Hebammen. Durch professionelle Zusammenarbeit im medizinischen und psychosozialen Bereich werden angebotene Leistungen vervollständigt.

Die Hebammen betreuen und beraten Sie und Ihren Partner umfassend durch die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett. Die Kostendeckung durch die Krankenkasse ist für die Hebammenleistung gesichert, die Aufenthaltskosten müssen im Moment noch abgeklärt werden.
Dass betreffende Geburtshaus informiert sie näher.

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Hausgeburt
Eine Geburt zu Hause in vertrauter Umgebung und einer geschützten Privatsphäre kommt für alle Frauen in Frage:

  •   Die gesund sind und deren Schwangerschaft normal verläuft
  •   Die an der Kontinuität der Betreuung interessiert sind
  •   Denen an der individuellen Betreuung etwas liegt
  •   Denen die persönliche Gestaltung der Geburt wichtig ist
  •   Die Ihre Selbstverantwortung wahrnehmen wollen


Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit einer freipraktizierenden Hebamme auf, die Begleitung von Hausgeburten anbietet. Schon in der Schwangerschaft werden Sie und Ihr Partner umfassend durch die Hebamme betreut. Sie Leitet und begleitet Sie, Ihren Partner und Ihr Kind durch die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett daheim. Mit Ihrer Hebamme besprechen Sie das Organisatorische für die Geburt und das Wochenbett: Material, Wasserbecken für eine Wassergeburt,Zuzug einer 2. Hebamme zur Geburt, Zuzug eines Arztes usw.
(siehe auch ambulante Geburt)

Hebammenadressen

Wasserbecken für Wassergeburt oder
www.delphisart.de 

Merkblatt zur Nationalfondstudie betreffend Sicherheit Hausgeburt versus Spitalgeburt

Ambulante Geburt
In jedem Spital ist es möglich ambulant zu gebären. Eltern und Kind gehen dabei frühestens 2 Stunden nach der Geburt nach Hause und verbringen das Wochenbett in vertrauter Umgebung. Eine zuvor organisierte freipraktizierende Hebamme begleitet Sie über 10 Tage nach Ihrem Wunsch. Während den ersten 5 Tagen sind 2 Hausbesuche pro Tag möglich. Die Hebamme deckt die medizinischen Kontrollen und Blutentnahmen bei Ihnen und ihrem Kind ab und leitet Sie im Stillen und in der Säuglingspflege an. Auch weitere Themen wie Rückbildungsturnen Fragen zum Elternsein, Familienplanung können besprochen werden.

Eine ambulante Geburt ist vorzubereiten

  • Ihr Partner oder eine vertraute Person sollte während einer Woche (minimum) nach der Geburt anwesend sein.
  • Sehr zu empfehlen ist für mindestens eine Woche eine Haushaltshilfe für 2 Stunden/Tag (siehe Spitexverein), Krankenkassenabdeckung muss abgeklärt werden. Die Wochenbettzeit ist eine emotionell sehr intensive Zeit für alle Beteiligten.
  • Für die grösseren Geschwister muss eine Betreuung organisiert werden (gilt auch für das Spitalwochenbett).
  • Im Spital muss die Geburt als ambulante Geburt angemeldet werden.

Jede ambulante Geburt kann in einen stationären Aufenthalt umgewandelt werden. Auf Wunsch der Frau oder aus medizinischem Grund, solange sie im Spital weilt. Nähere Informationen erhalten Sie im betreffenden Spital.

Wassergeburt
Ein warmes Bad wirkt entspannend, lindert die Schmerzen und führt zu mehr Wohlbefinden. Damit wird auch der Teufelskreis Schmerz Angst Verspannung durchbrochen. Wer Wassergeburt als fahrlässige Modetorheit verschreit, nimmt die vielen positiven Echos der Frauen zu ihrer Wassergeburt nicht wahr. Auch entspricht es nicht der Erfahrung vieler Hebammen.

Für eine Wassergeburt gibt es gewisse Grundregeln die eingehalten werden, egal an welchem Geburtsort auch immer sie stattfindet ob bei der Hausgeburt mit portablem Gebärpool, im Geburtshaus oder im Spital.

Heute haben die meisten Spitäler Gebärpools. Darum haben wir auch unsere Liste aus dem Internet gestrichen.

Informieren Sie sich bei Hebammen und Ärzten, wie hoch die Anzahl der Wassergeburten am Ort Ihrer Wahl liegt. In den Geburtshäusern ist die Wassergeburtsrate zwischen 10 - 60 % aller Geburten (1999)

Update:  16.06.2008