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Triefendes Äuglein

An einem triefenden Äuglein leiden die Säuglinge häufig und schon bald nach der Geburt. In den allermeisten Fällen ist es völlig harmlos und heilt fast von selbst wieder ab.Am besten hilft das regelmässige Auswaschen des Schleimes gegen die Nase hin mit Muttermilch oder Augentrosttee. Wegen der Allergisierung ist man heutzutage vorsichtig mit der Kamille und ihren Anwendungen.Man sollte darauf achten, dass das Baby nicht Zugluft ausgesetzt ist.Wird die Absonderung chronisch, das heisst dauert sie länger als eine normale Erkältung oder kommen eine Rötung der Bindehaut oder der Augenlider oder gar eine Schwellung dazu, dann sollte eine Fachperson konsultiert werden.Oft ist der Grund für ein lange anhaltendes, triefendes Äuglein ein verstopfter Tränenkanal. Eine Fachperson kann zeigen, wie man diese Verstopfung mittels einer feinen Massage lösen kann. Allein diese Massnahme hilft meistens, das Leiden zu beheben. Wenn nicht, hat man die Möglichkeit, mit homöopathischen Arzneimitteln erfolgreich zu behandeln. Die Therapie sollte aber von einer ausgebildeten Fachperson ausgeführt werden.

Dr. med. Gisela Etter

Autorin von Babypflege, sanft und natürlich.
Ein Ratgeber für Eltern oder solche, die es werden wollen.

Förderung der klassischen Homöopathie, 2004
68 Seiten Hinweise für natürliche Behandlungsmöglichkeiten von Säuglingen.
Mail: info@vfkh.ch

 

 

 

 

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Update: 13.12.2005